Wie die Alten mit Ruinen umgingen
Zusammenfassung lesen ▾Zusammenfassung schließen ▴
Doch in der Antike selbst, als viele der heute bewunderten Stätten bereits in Trümmern lagen oder dem Erdboden gleichgemacht wurden, war das anders, wie der Münchner Althistoriker Martin Zimmermann in seinem jüngst erschienenen Buch «Versunkene Welten» schreibt. Den antiken Zeitgenossen habe «eine besondere Ehrfurcht vor alten Ruinen» gefehlt, schreibt der Inhaber des Lehrstuhls für Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität. Sie hätten sich die Ruinen eher über die Plünderung von Kunstwerken oder als Material für neue Wohnungen angeeignet. Berlin – Archäologen haben in Berlins historischer Mitte die Überreste eines bislang unbekannten mittelalterlichen Bauwerks entdeckt. Bei Ausgrabungen am Molkenmarkt legten sie einen großen Steinkeller aus dem 14. oder frühen 15. Das Landesde
Artikel
3
Quellen
3
Relevanz
30
0–100
Kontroverse
0
0–100
Stimmung
Sensationalismus-Gap
4
Differenz zw. Quellen
Coverage-Gini
0.67
0 = gleichmäßig
Dominante Quellenart
Medien
Quellentypen
Beitragende Quellen
Artikel (3)
- StartseiteMedien11.06.2026
- Radio PlassenburgMedien11.06.2026
Doch in der Antike selbst, als viele der heute bewunderten Stätten bereits in Trümmern lagen oder dem Erdboden gleichgemacht wurden, war das anders, wie der Münchner Althistoriker Martin Zimmermann in seinem jüngst erschienenen Buch «Versunkene Welten» schreibt. Den antiken Zeitgenossen habe «eine besondere Ehrfurcht vor alten Ruinen» gefehlt, schreibt der Inhaber des Lehrstuhls für Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität. Sie hätten sich die Ruinen eher über die Plünderung von Kunstwerken oder als Material für neue Wohnungen angeeignet.
- RP ONLINE · der KulturJournalismus11.06.2026