„Spaziergang nach Syrakus“: Italien im Kopf, DDR im Rücken

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Paul Gompitz (Charly Hübner) träumt von Syrakus auf Sizilien und davon, den Spuren des Dichters Johann Gottfried Seume zu folgen. In «Spaziergang nach Syrakus» erzählt Lars Jessen von einem ungewöhnlichen Ausbruch aus einem abgeschotteten Staat – und zugleich von einem Mann, der seine Heimat nie wirklich verlassen will. Die Handlung basiert auf Friedrich Christian Delius‘ Erzählung «Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus», die wiederum auf der wahren Geschichte von Klaus Müller beruht. Ein Segelboot, sieben Jahre Vorbereitung und ein Traum von Syrakus: In der DDR der 80er-Jahre wird aus Fernweh ein gefährlicher Plan – eine ungewöhnlich erzählte Geschichte über Freiheit und Heimat. Die ruhige Off-Erzählung begleitet den Film immer wieder, reflektiert seine Hoffnungen, Irrtümer und Sehnsüc

Erstmalig 19.08.2026Zuletzt vor 2 Tagen

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Artikel (5)

  • GALAMedien20.08.2026

    "Spaziergang nach Syrakus" (Kinostart: 20. Regisseur Lars Jessen , 57, erzählt die Geschichte eines Mannes, der aus der DDR nach Italien will - und dabei eigentlich etwas viel Größeres sucht: Freiheit, Erkenntnis und die Möglichkeit, selbst über das eigene Leben zu bestimmen. Kein bleischwerer DDR-Film - stattdessen eine rührende Parmesan-Szene Überhaupt ist "Spaziergang nach Syrakus" kein bleischwerer DDR-Film, sondern reiht sich

  • Radio PlassenburgMedien19.08.2026

    Paul Gompitz (Charly Hübner) träumt von Syrakus auf Sizilien und davon, den Spuren des Dichters Johann Gottfried Seume zu folgen. In «Spaziergang nach Syrakus» erzählt Lars Jessen von einem ungewöhnlichen Ausbruch aus einem abgeschotteten Staat – und zugleich von einem Mann, der seine Heimat nie wirklich verlassen will. Die Handlung basiert auf Friedrich Christian Delius‘ Erzählung «Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus», die wiederum auf der wahren Geschichte von Klaus Müller beruht.

  • STERN · Der Tag im ÜberblickJournalismus19.08.2026

    Ein Segelboot, sieben Jahre Vorbereitung und ein Traum von Syrakus: In der DDR der 80er-Jahre wird aus Fernweh ein gefährlicher Plan – eine ungewöhnlich erzählte Geschichte über Freiheit und Heimat. Die ruhige Off-Erzählung begleitet den Film immer wieder, reflektiert seine Hoffnungen, Irrtümer und Sehnsüchte und verleiht der Geschichte eine unaufdringlich philosophische Ebene. Eine Rückkehr, die keine Heimat mehr findet Seine eigentliche Tragik entfaltet der Film erst am Ende.